Ford: Sounds of Fusion

Es ist mal wieder eine Marketingidee, von der hier die Rede sein soll. Die Firma Ford wandelt auf den Spuren von Detroit-Techno, dem ja schon immer eine Affinität zur Autoproduktion nachgesagt wurde. Ford hat also drei Techno-Künstler aus der Motor City angeheuert, um den “Sound of Fusion” zu erforschen. Fusion, so heißt ein Modell der Firma, die in Detroit von Henry Ford gegründet wurde. Dieser führte vor fast 100 Jahren dort die Fließbandproduktion ein und wurde dadurch auch zum Namensgeber einer industriellen Epoche, dem Fordismus. In diesen ganzen Kontext passt die Idee vom Techno-Projekt natürlich, die von Joshua Harrison, Keith Kemp und Tom Newman ausgeführt wird. Die drei experimentieren mit Klängen, die das Fahrzeug so hergibt. Jeder hat einen Track produziert, der bei SoundCloud zum Gratis-Download bereitsteht. Hier gibt es das Making-of und den Hinweis auf den Wired-Artikel “Metal Machine Music: Ford Fusion Gets Funky”, durch den ich auf die Kooperation aufmerksam geworden bin.

 

flattr this!

Theophilus London: Lighthouse

Vom Rapper aus Brooklyn erscheint Ende April die digitale Kompilation “Timez Are Weird These Nights” mit Remixen seines Debüt-AlbumsTimez Are Weird These Days“. Bereits jetzt hält er eine Kostprobe zum Gratis-Download bereit und begleitet die Veröffentlichung bei Tumblr: Zu jedem Titel steuert Mr. GIF ein animiertes Bildchen bei.

flattr this!

Kompakt kommentiert Regener

In der letzten Woche hat Sven Regener mit seinem Urheberrechts-Rant (“Man pinkelt uns ins Gesicht!”) von sich reden gemacht. Das “Instant-Pamphlet” ist beim bayrischen Zündfunk auch als MP3-Datei verfügbar. Diesem Material haben sich zwei Künstler des Kölner Techno-Labels Kompakt (aktuelle Compilation von Kompakt-Künstlern bei Amazon) angenommen. Zunächst hat Popnoname die Wutrede vertont und mit einer aussagekräftigen Grafik kombiniert. Im Kompakt-Blog heißt es dazu:

Die markigen Worte des Sven Regener, Sänger von Element Of Crime, lösten gestern den erwartbaren Shitstorm im Wasserglas aus, doch einer hat das wahre Potential des Skandals erkannt und geistesgegenwärtig einen heimlichen Hit draus gebastelt: Popnoname mal wieder. Und einmal mehr sehen wir betroffen den Vorhang geschlossen und alle Fragen offen. Nur eines ist so sicher wie anno dazumal: Alles Trolle außer Mutti.

Nun hat Kompakt-Co-Gründer Wolfgang Voigt nachgelegt und seine Version veröffentlicht:

Liebe Musikfreunde,
mit diesem musikalischen Kommentar möchte ich den Aussagen von Sven Regener ausdrücklich und uneingeschränkt beipflichten.

Ob diese Form der Diskussion im Sinne des Urhebers ist, kann bezweifelt werden. Es handelt sich aber um eine schöne sowie intelligente Reaktion auf Regeners Rede.

flattr this!

Storm Queen: Look Right Through (Remix)

Eine schöne Einrichtung ist der Free Music Monday von Annie Mac Presents. Das ist das Blog der gleichnamigen DJane, die u.a. für die BBC tätig ist. Wöchentlich gibt es bei SoundCloud einen Gratis-Download. Diese Woche ist es der Remix eines Titels des Morgan Geist-Projekts “Storm Queen”, gefertigt vom Duo Art Department aus Toronto. An das Original reicht diese Version meiner Meinung nach aber nicht heran…

flattr this!

DA CHIP: Daft Punk goes 8bit

Das ist wirklich etwas für Liebhaber: Das Projekt “DA CHIP” präsentiert bereits die zweite Compilation mit 8bit-Versionen von Daft Punkt-Titeln. Bitpop nennen manche die Verwendung des Sounds von inzwischen klassischen Computern (C64) bzw. Computer-Spielen (Pacman) und Spielgeräten (Game Boy). DA CHIP selbst haben die beiden Sets bei SoundCloud dem Genre “Chiptune” zugeordnet. Auf der Website stehen die “Alben” als Gratis-Download zur Verfügung, und es gibt dort Angaben zu den Künstlern, die Titel beigesteuert haben. Ich bleibe beim Original.

flattr this!

Aérea Negrot: Audio & Video

Ok, die Veröffentlichung des Debüt-Albums “Arabxilla” ist nun schon eine Weile her, aber nun hat Aérea Negrot (Venezuela – Hercules & Love Affair – Berlin) drei bereits bekannte Titel bei SoundCloud eingestellt. Besonders gelungen finde ich den Efdemin-Remix von “All I wanna do”. Wer schon einmal auf dem Profil ist, sollte sich auch die schon seit einiger Zeit dort präsenten Remixe (u.a. Ricardo Villalobos) anhören. Ansehen lässt sich schließlich das Video zu “Hair”. Flamboyant, nicht wahr?

flattr this!

Gorillaz treffen Converse

Eine mächtige Marketing-Kooperation haben die Gorillaz und Converse am Start. Am 23. Februar erscheint zweierlei:

  1. The Limited Edition Chuck Taylor Gorillaz Collection; ein Schuh im Camouflage-Look.
  2. Do Ya Thing: An exclusive track for Converse featuring Gorillaz, Andre 3000 and James Murphy; ein Titel an dem also noch der Schauspieler und Rapper von Outkast (“Hey Ya!“) sowie das Mastermind von DFA Records und ehemals Protagonist des stillgelegten Elektro-Projekts LCD Soundsystem mitwirken.

Als wäre das nicht genug an popkulturellem Mashup, meldet sich vor dem Erscheinungstermin dazu die Gorillaz-Figur Murdoc zu Wort. Sein Piraten-Radio sendet nicht nur auf der Converse-Mikrosite “Murdoc On The Wire” (Screenshot), sondern auch bei SoundCloud mit eigenem Profil. Zuletzt wurde dort die Zusammensetzung der Kultschuh-Supergroup verkündet. Tune in:

flattr this!

Bad Girls: M.I.A. meets Madonna

In der Halbzeit-Show des diesjährigen Super Bowl (live in der Nacht von Sonntag auf Montag zu sehen) wird mit Madonna auch die Sängerin M.I.A. auftreten. Gemeinsam mit der Rapperin Nicki Minaj wird dann die Single “Give Me All Your Luvin’” vom neuen Madonna-Album “MDNA” dargeboten. Eine hervorragende Zusammenfassung diverser Aspekte der Kollaboration bietet der Eintrag zum Song in der englischsprachigen Wikipedia. Sowohl die Beteiligten als auch das Event als solches versprechen eine provozierende Performance. M.I.A. nutzt und verstärkt diese Erwartung mit der Veröffentlichung von “Bad Girls”. Eine Version davon ist bereits auf ihrem unter dem Pseudonym “Vicky Leekx” als Gratis-Download verfügbaren Mixtape erschienen. Zu beiden Projekten sind am Freitag auch noch Video-Clips zu erwarten.

flattr this!

Santigold: Big Mouth

Im Vorfeld der in diesem Frühjahr anstehenden Veröffentlichung ihres Albums “‘Master of My Make-Believe” hat Santigold den Titel “Big Mouth” auschließlich online veröffentlicht: Er streamt bei SoundCloud und wer ihren Newsletter abonniert erhält einen Gratis-Download. Die Sängerin hat bereits 2008 unter dem Namen “Santogold” mit einem gleichnamigen Album für Furore gesorgt. Sie ist seitdem gern gesehener Gast bei diversen Kooperationen mit Musikern aus HipHop und R&B, wie der Wikipedia-Eintrag dokumentiert. Was Santi White aber auszeichnet, ist ein wilder Stil, der sich keinem dieser Genres zuordnen lässt, sondern von Brooklyn aus den hier bereits besprochenen “Ausflug ins Glokale” macht. Nachdem der Clip erst wenige Stunden zirkuliert, füllt sich das Netz bereits mit Interpretationen und erkennt Lady Gaga als das “Großmaul” (Big Mouth), von dem die Rede ist. Doch seht selbst:

flattr this!

Freude am Tanzen

So heißt das Label aus Jena, das nach eigenen Angaben “gepflegte Beat-Musik mit Elektronikanschluss” im Angebot hat. FAT hat zum Jahreswechsel eine SoundCloud-Offensive gestartet: Nach der Ankündigung, sukzessive alle Releases dort zum Anhören zu platzieren, wurde nun die Compilation Muchas Fatcias veröffentlicht. Damit sagt das Label Dankeschön und macht die 11 Titel zusätzlich als Gratis-Download verfügbar! Meine Favoriten sind dabei die etwas flotteren Tracks von Feindrehstar, Gathaspar und Juno6, während andere Titel eher Downtempo dahergekommen sowie mit Dub, HipHop und sogar Soul-Motiven arbeiten. Wer dabei auf den Geschmack kommt, kann das Krause Duo sowie die Monkey Maffia am 6. Januar im neuen Frankfurter Club ADLIB bei der Arbeit am Vergnügen begleiten. Ach ja, Platten macht FAT auch noch.

flattr this!